Äpfel mit Birnen vergleichen, auch international ein Thema

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Bevor das Coronavirus unsere Spielsaison vorzeitig beendet hat, spielte ich drei Mal die Woche Wasserball in einer Amateurmannschaft auf ziemlich gutem Niveau. Geselligkeit und Fanatismus gehen dabei Hand in Hand. Ich versuche, bei möglichst vielen Wettkämpfen dabei zu sein, aber leider gelingt mir das nicht immer. „In welchem Land warst du vorige Woche schon wieder, Herco?“, höre ich oft von meinen Mannschaftskollegen, wenn ich wieder einen Wettkampf oder ein Training versäumt habe. Im Januar zählt man schon gar nicht mehr auf mich, weil wir dann jedes Wochenende einen Neujahrsempfang in einem der Länder, in denen wir tätig sind, haben.

Als kaufmännischer Leiter Feed Logistics bin ich nämlich viel im Ausland unterwegs. Das ist wirklich ein großer Mehrwert meines Jobs. Ich fahre in alle Länder, in denen wir Niederlassungen haben: Belgien, Deutschland, Polen, Ungarn und die Niederlande. Dabei hat man nicht nur mit verschiedenen Sprachen und Kulturen zu tun, sondern es ist auch interessant, zu sehen, wie der Transport in den einzelnen Ländern unterschiedlich betrachtet wird.

Wohin in Europa ich aber auch komme: Der Preis ist oft ein ausschlaggebender Faktor für den Kunden. Die Preise der verschiedenen Transportunternehmen lassen sich jedoch nicht immer eins zu eins vergleichen. Wenn ein Konkurrent 20 Tonnen Futter pro Fahrt mitnimmt und wir 24 Tonnen und wir auch noch 45 Minuten schneller entladen, kann dabei schon ein großer Preisunterschied herauskommen. Im Ausland sehe ich auch oft, dass unsere Konkurrenten mit veralteten Fahrzeugen arbeiten. Ein unerwarteter Stillstand von Fahrzeugen wirkt kostensteigernd. Mit unserer gut gewarteten, jungen und modernen Flotte bieten wir unseren Kunden Sicherheit.

Zudem bekommen unsere Kunden Berichte (Daten) von uns, die wir gemeinsam durchgehen, um noch effizienter zusammenzuarbeiten. Das mache ich gemeinsam mit meinem Team aus Account-Managern und der Abteilung Feed Support. Hier suchen wir auch die beste Transportlösung für unsere Kunden. Wir können nämlich Sattelzüge für einen Kunden in seinem eigenen Corporate Design mit Fahrer bereitstellen. Sie fahren dann von einem festen Produktionsstandort zu den Abnehmern unseres Kunden und wieder zurück. Eine andere Möglichkeit ist, dass wir bestimmte Ströme oder Lanes übernehmen, die vom Werk des Kunden aus zu weit zu fahren sind, oder dass wir zusätzliche Kapazitäten bieten, wenn gerade viel zu tun ist. Wir fahren dann mit unseren eigenen Sattelzügen von Nijhof-Wassink und versuchen, die Logistikströme mit jenen unserer anderen Kunden zu kombinieren, um so ein Netzwerk von Kunden und Destinationen aufzubauen, wobei wir Kilometer und Kosten reduzieren.

Herco Eshuis

Kaufmännischer Leiter Feed Logistics

Nijhof-Wassink

Autor:  Herco Eshuis
Herco Eshuis | Commercial Manager Feed Logistics

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